Gemeindehaus Heilig Kreuz, Detmold, Schubertplatz 10, 32756 Detmold
Daniel Wäschenbach

Thomas von Aquin (1225–1274) Warum Denken dem Glauben nicht schadet

2025 wurde Thomas von Aquin 800 Jahre alt – ein guter Anlass, diesen großen Theologen neu zu entdecken: nicht als „Stoff für Spezialisten“, sondern als Denker, der Glauben und Vernunft, Theologie und geistliches Leben zusammenhält.

2025 wurde Thomas von Aquin 800 Jahre alt – ein guter Anlass, diesen großen Theologen neu zu entdecken: nicht als „Stoff für Spezialisten“, sondern als Denker, der Glauben und Vernunft, Theologie und geistliches Leben zusammenhält.

Der Abend führt in Leben und Wirken des Dominikaners ein und fragt: Was machte seine Theologie so prägend? Wie denkt Thomas über Gott, Mensch und Gnade? Und warum gehört für ihn das Feiern der Liturgie wesentlich dazu?

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Thomas’ Beitrag zum Fronleichnamsfest: Seine Hymnen und Texte (u.a. „Pange lingua / Tantum ergo“, „Lauda Sion“, traditionell auch „Adoro te devote“) zeigen, wie Theologie „klingt“, wenn sie zur Anbetung wird – und wie Liturgie selbst Glauben bildet.

Referent des Abends ist Pastor Daniel Wäschenbach; er hat Theologie in Paderborn und Wien studiert und erschließt Thomas von Aquin als einen Autor, bei dem Denken und Beten zusammengehören.

Der Vortrag wird durch kurze methodische Elemente ergänzt: Impulsfragen, Austausch zu zweit oder in Kleingruppen und eine einfache „Lesebrille“ für Hymnentexte. So wird Thomas nicht nur erklärt, sondern gemeinsam erschlossen.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner